DIE MÜHLEN UND NOCH VIEL MEHR.....
Auf einem der höchsten Berge von Mecklenburg-Vorpommern, dem Woldegker Mühlenberg, befinden sich noch drei dicht beieinander stehende Windmühlen.

Vom Kopfsteinpflaster des Mühlendammes ist es das Mühlenmuseum, in der über 100 Jahren alten Windmühle, mit ihren weißen Segeltüchern auf den Mühlenflügel, die alle Blicke auf sich zieht.Sie ist die letzte Holländerwindmühle in Mecklenburg- Vorpommern bei der sich noch die mit Segeltuch bespannten Mühlenflügel im Winde drehen.
Im Innern der Windmühle sind 5000 Jahre Getreideverarbeitung dargestellt und laden vor allem Kinder zum ausprobieren ein. Windmühlenmodelle im Maßstab 1:50 geben Auskunft über 900Jahre Entwicklungsgeschichte der Windmühlen.

Einen einmaligen Ausblick bietet der Beschüttboden, denn nur von hier ist es heute noch möglich aus jedem Fenster eine andere der vier weiteren Windmühlen von Woldegk zusehen. Sollte nicht gerade Südwest oder Nordwest Wind sein, kann vom Windrosenbock aus auf die Stadt, den See und auf den Helpter Berg mit 179,1 m die höchste Erhebung von Mecklenburg-Vorpommern geschaut werden. Links vom Mühlendamm steht die Ehlertsche Mühle, sie ist im Originalstand von 1886 und wird als Schauanlage betrieben.

Das Mühlencafé ist die dritte Windmühle auf dem Mühlenberg und auch die älteste Mühle von Woldegk, in ihr serviert die Urenkelin des letzten Müllers Mecklenburger Spezialitäten und selbst gebackenen Kuchen.

Die vierte Windmühle ist die Gotteskampmühle, sie ist Wohnhaus und Werkstatt der Töpferfamilie Saalfeld, wegen ihrer roten Farbe wird die Mühle als Moulin Rouge von Woldegk bezeichnet. Der Ton, der verarbeitet wird, kommt aus drei verschiedenen Tongruben von Woldegk und gibt der Keramik ihre unverwechselbare rotbraune Färbung auch die Farben der Glasuren werden selbsthergestellt. Die robuste Gebrauchskeramik ist Spülmaschinen und Mikrowellen fest.

Die Größte der fünf Windmühlen ist aber die Fröhlcke Mühle am Stadtsee, mit 28m Höhe bis zur Wetterfahne, gehört sie zu den Größten in Norddeutschland. Ihr Besitzer, der Sohn des letzten Müllers, hegt und pflegt die Mühle und wenn Sie Glück und Zeit haben und Herr Fröhlcke ist da, können Sie die Mühle gegen eine kleine Spende besichtigen und von der Galerie den Rundblick auf die Stadt mit dem See genießen. |